Symbolbild
Synology DiskStation DS225+ (2-Bay, ohne Laufwerke, 2 GB RAM)
Kompaktes 2-Bay-NAS, dessen Stärke vor allem die Software DSM ist; die Hardware ist solide, aber nicht neu. Laut Fachpresse lässt DSM 7.3 (Oktober 2025) auf den Plus-Modellen von 2025 wieder Festplatten anderer Hersteller zu.
- Heimanwender, die einfach einsteigen wollen
- Foto- und Datei-Backup für die Familie
- kleine Büros mit wenigen Nutzern
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Stärken
- 2,5GbE-Port zusätzlich zu 1GbE
- ausgereiftes Betriebssystem DSM mit großem App-Angebot
- geringe Leistungsaufnahme im HDD-Ruhezustand laut Datenblatt
- 3 Jahre Garantie, erweiterbar
Schwächen
- nur 2 GB RAM ab Werk, maximal 6 GB
- ältere CPU-Generation (Celeron J4125)
- keine M.2-Steckplätze
Datenblatt
| Kapazität | ohne Laufwerke; max. 48 TB Rohkapazität (2 × 24 TB), max. Einzelvolumen 108 TB |
|---|---|
| Speichertechnik | HDD/SSD (3,5" SATA-HDD oder 2,5" SATA-SSD, nicht enthalten) |
| Schnittstelle | 1 × 2,5GbE + 1 × 1GbE RJ-45, 2 × USB 3.2 Gen 1 |
| Bauform / Format | Desktop-NAS, 2 Schächte (Hot-Swap) |
| Lesen (max.) | 282 MB/s |
| Schreiben (max.) | 217 MB/s |
| Laufwerksschächte | 2 |
| RAID | Synology Hybrid RAID, Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1 |
| Prozessor / RAM | Intel Celeron J4125 (4 Kerne, 2,0/2,7 GHz); 2 GB DDR4 non-ECC, erweiterbar auf 6 GB |
| Verschlüsselung | Hardware-Verschlüsselungsmodul |
| Stromversorgung | 16,98 W (Zugriff), 6,08 W (HDD-Ruhezustand) |
| Garantie | 3 Jahre (auf 5 Jahre erweiterbar mit Garantieerweiterung Plus) |
| Maße | 165 × 108 × 232,2 (H × B × T) mm |
| Gewicht | 1300 g |
| Preisklasse | 200–400 € |
Angaben laut Hersteller, geprüft am 31. Oktober 2026. Ausstattung und Preise können je nach Variante und Händler abweichen.
Für wen sich die DS225+ eignet
Die DS225+ ist für Sie interessant, wenn Sie Daten zentral und zuverlässig ablegen möchten, ohne viel Zeit in die Einrichtung zu stecken. Typische Einsätze sind Foto- und Datei-Backups für die ganze Familie, ein gemeinsamer Ablageort für mehrere Rechner oder ein kleines Büro mit wenigen Nutzern. Die größte Stärke ist das Betriebssystem DSM: Backup, Fotoverwaltung, Fernzugriff und Benutzerrechte lassen sich über Apps einrichten, ohne dass Sie sich tief in die Technik einarbeiten müssen. Wer ein Bastelgerät für viele virtuelle Maschinen oder anspruchsvolle Container sucht, ist hier dagegen falsch.
Was die Datenblattwerte im Alltag bedeuten
Die vom Hersteller genannten rund 282 MB/s lesend und 217 MB/s schreibend erreichen Sie nur über den 2,5GbE-Anschluss und nur dann, wenn auch Ihr Router oder Switch und Ihr Rechner 2,5 Gigabit unterstützen. Am üblichen Gigabit-Anschluss liegt die Grenze theoretisch bei gut 110 MB/s. Für Backups, Dokumente und das Streamen von Videos im Heimnetz reicht das meist völlig aus. Mit zwei Schächten bietet sich RAID 1 oder Synology Hybrid RAID an: Die Daten werden dann gespiegelt und überstehen den Ausfall einer Platte. Dafür steht nur die Hälfte der Rohkapazität zur Verfügung. Die Leistungsaufnahme von laut Hersteller rund 6 W im HDD-Ruhezustand ist für ein Gerät, das rund um die Uhr läuft, ein angenehmer Wert.
Worauf Sie achten sollten
Die 2 GB Arbeitsspeicher sind für reine Dateiablage und Backups ausreichend, werden aber knapp, wenn Sie mehrere Apps parallel nutzen, etwa Fotoindexierung, Docker-Container oder Videoüberwachung. Planen Sie in diesem Fall eine Aufrüstung ein, möglich sind maximal 6 GB. Der Celeron J4125 ist eine bewährte, aber ältere Prozessorgeneration. M.2-Steckplätze für einen SSD-Cache fehlen. Bei der Festplattenwahl lohnt sich ein Blick auf die Kompatibilitätsliste: Laut Fachpresse lässt DSM 7.3 auf den Plus-Modellen von 2025 wieder Laufwerke anderer Hersteller zu. Prüfen Sie vor dem Kauf trotzdem, welche Modelle offiziell unterstützt werden. Denken Sie außerdem daran, dass ein RAID kein Backup ersetzt. Eine zusätzliche Kopie auf einer externen Festplatte oder in der Cloud bleibt sinnvoll. Wie Sie die Laufwerke möglichst lange nutzen, lesen Sie in unserem Ratgeber So hält Ihre Festplatte länger.
Sinnvolle Alternativen
Brauchen Sie mehr Rechenleistung, viel Arbeitsspeicher oder einen SSD-Cache, sind NAS-Modelle mit neuerer CPU und M.2-Steckplätzen die bessere Wahl. Wenn Ihre Datenmenge absehbar stark wächst, bieten Geräte mit vier Schächten mehr Spielraum und flexiblere RAID-Varianten. Geht es Ihnen nur um eine einfache Sicherungskopie für einen einzelnen Rechner, kann eine externe Festplatte genügen. Einen Überblick über günstige Einstiegsgeräte gibt unser Ratgeber NAS für zu Hause.
Woher die Angaben stammen
Wir haben dieses Gerät nicht selbst getestet. Die Angaben stammen vom Hersteller; wo vorhanden, nennen wir Ergebnisse unabhängiger Tests mit Quelle.