Symbolbild
Kingston NV3 PCIe 4.0 NVMe SSD 1 TB (SNV3S/1000G)
Einsteiger-SSD mit PCIe 4.0 und solider Herstellerleistung. Für Alltag und Gaming geeignet, für dauerhaft hohe Schreiblast weniger.
- Budget-Gaming-PC
- Notebook-Upgrade
- Zweitlaufwerk für Spiele
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Stärken
- Günstiger Einstieg in PCIe 4.0
- Einseitig bestückt, gut für Notebooks
- Auch als M.2 2230 erhältlich, z. B. für Handhelds
- 5 Jahre Garantie laut aktuellem Datenblatt
Schwächen
- Niedrigere TBW (320 TB bei 1 TB)
- Laut PC-WELT starker Leistungseinbruch, wenn der Cache voll ist
- Kein DRAM-Cache (HMB)
Datenblatt
| Kapazität | 1 TB (auch 500 GB/2/4 TB; zusätzlich M.2 2230 bis 2 TB) |
|---|---|
| Speichertechnik | SSD |
| Schnittstelle | PCIe 4.0 x4, NVMe |
| Bauform / Format | M.2 2280 |
| Lesen (max.) | 6000 MB/s |
| Schreiben (max.) | 4000 MB/s |
| Garantie | 5 Jahre (oder bis zum Erreichen der TBW-Grenze) |
| Maße | 80 × 22 × 2,3 mm |
| Gewicht | 7 g |
| Preisklasse | 100–200 € |
Angaben laut Hersteller, geprüft am 31. Oktober 2026. Ausstattung und Preise können je nach Variante und Händler abweichen.
Ergebnisse unabhängiger Tests
Einordnung: Für wen eignet sich die Kingston NV3 1 TB?
Die NV3 richtet sich an alle, die von einer SATA-SSD oder einer älteren PCIe-3.0-NVMe auf PCIe 4.0 umsteigen möchten, ohne zu einem Oberklassemodell zu greifen. Typische Einsatzorte sind ein preisbewusst zusammengestellter Gaming-PC, das Aufrüsten eines Notebooks oder ein zusätzliches Laufwerk für die wachsende Spielebibliothek. Weil das Modul nur auf einer Seite bestückt ist, passt es auch in flache Laptops mit wenig Platz über dem M.2-Steckplatz. Für ein Handheld sollten Sie gezielt nach der kürzeren 2230-Variante suchen. Die hier beschriebene 2280-Version passt dort nicht.
Was die Datenblattwerte im Alltag bedeuten
Die laut Hersteller bis zu 6.000 MB/s beim Lesen und 4.000 MB/s beim Schreiben sind Spitzenwerte. Sie werden nur bei großen, zusammenhängenden Dateien und in einem PCIe-4.0-Steckplatz erreicht. Im täglichen Gebrauch, also beim Systemstart, beim Öffnen von Programmen und beim Laden von Spielen, zählen vor allem kurze Zugriffszeiten. Hier fühlt sich jede NVMe-SSD deutlich flotter an als eine Festplatte oder SATA-SSD. Beim Spielen fällt der Unterschied zu teureren PCIe-4.0-Modellen meist gering aus. In einem PCIe-3.0-Steckplatz funktioniert die NV3 ebenfalls, dann allerdings mit entsprechend geringerem Höchsttempo.
Worauf Sie achten sollten
Die NV3 hat keinen eigenen DRAM-Cache und nutzt stattdessen einen Teil des Arbeitsspeichers (HMB). Im Alltag ist das unproblematisch, bei langen Schreibvorgängen macht es sich aber bemerkbar: Ist der schnelle Zwischenspeicher voll, sinkt die Schreibrate laut Testberichten deutlich. Wenn Sie regelmäßig große Videoprojekte kopieren oder umfangreiche Datenmengen verschieben, werden Sie das spüren. Auch die Haltbarkeitsangabe von 320 TB geschriebener Daten (TBW) ist eher knapp bemessen. Für normale Nutzung reicht sie viele Jahre, für dauerhaft hohe Schreiblast weniger. Die fünfjährige Garantie endet vorzeitig, sobald dieser Wert erreicht ist. Prüfen Sie außerdem vor dem Kauf, ob Ihr Gerät einen freien M.2-2280-Steckplatz mit NVMe-Unterstützung hat. Hinweise zum Umbau finden Sie in unserem Ratgeber SSD ins Notebook einbauen.
Sinnvolle Alternativen
Wenn Sie häufig große Dateien schreiben oder ein Arbeitslaufwerk für Videoschnitt suchen, ist eine PCIe-4.0-SSD mit DRAM-Cache und höherer TBW-Angabe die bessere Wahl. Für ältere Rechner ohne PCIe-4.0-Unterstützung kann ein günstiges PCIe-3.0-Modell genügen, da der Geschwindigkeitsvorteil dort ohnehin nicht ankommt. Wenn Sie vor allem Spiele auslagern möchten, lohnt sich ein Blick auf die 2-TB-Version, denn aktuelle Titel belegen viel Platz. Einen Überblick bietet unser Vergleich interner SSDs.
Woher die Angaben stammen
Wir haben dieses Gerät nicht selbst getestet. Die Angaben stammen vom Hersteller; wo vorhanden, nennen wir Ergebnisse unabhängiger Tests mit Quelle.