Symbolbild
SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB (SDSSDE70-1T00-G25)
Nachfolger der verbreiteten Extreme V2, jetzt mit 20 Gbit/s und weiterhin IP65-Schutz. Der Preis liegt wegen der aktuellen Speicherkrise hoch.
- Fotografen und Videografen unterwegs
- Robuster Allround-Speicher
* Affiliate-Link: Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis nicht.
Stärken
- Doppelt so schnell beim Lesen wie die V2 (2.000 statt 1.050 MB/s)
- IP65 und Fallschutz bis 3 m
- Sehr leicht (46,9 g)
- 5 Jahre Garantie
Schwächen
- Schreibrate vom Hersteller nicht angegeben
- Hoher Preis zum Marktstart (1 TB: 260,99 €)
Datenblatt
| Kapazität | 1 TB (auch 2/4 TB erhältlich, 500 GB angekündigt) |
|---|---|
| Speichertechnik | SSD |
| Schnittstelle | USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s), USB-C |
| Bauform / Format | Portable SSD mit Gummiummantelung |
| Lesen (max.) | 2000 MB/s |
| Verschlüsselung | AES-256-Hardwareverschlüsselung |
| Schutz (Stoß/Wasser) | IP65, Fallschutz bis 3 m |
| Stromversorgung | USB-Bus-Powered |
| Garantie | 5 Jahre |
| Maße | 85,1 x 50,8 x 9,9 mm |
| Gewicht | 46,9 g |
| Preisklasse | 200–400 € |
Angaben laut Hersteller, geprüft am 31. Oktober 2026. Ausstattung und Preise können je nach Variante und Händler abweichen.
Einordnung: Für wen sich die SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB eignet
Die dritte Generation der Extreme Portable SSD ist für alle gedacht, die regelmäßig Daten unterwegs bewegen und ein robustes, leichtes Gehäuse wollen. Typische Nutzer sind Fotografen, die nach einem Shooting ihre Speicherkarten sichern, Videografen mit Rohmaterial vom Dreh und Pendler, die Arbeitsdaten zwischen mehreren Rechnern mitnehmen. Mit 1 TB liegt das Modell in der Mitte: Das reicht für mehrere Projekte oder ein großes Fotoarchiv. Bei längeren 4K-Produktionen wird es aber schnell eng. Dann lohnen sich die Varianten mit 2 oder 4 TB.
Was die Datenblattwerte im Alltag bedeuten
Die bis zu 2.000 MB/s beim Lesen erreicht die SSD laut Hersteller nur an einem Anschluss mit USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s). Diesen Standard haben längst nicht alle Rechner. Viele Notebooks und auch Macs unterstützen ihn nicht und arbeiten dann mit 10 Gbit/s. Die SSD funktioniert dort ohne Probleme, liefert aber nur etwa die Hälfte des möglichen Tempos. Das ist immer noch deutlich schneller als bei einer klassischen externen Festplatte. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf, welche Schnittstelle Ihr Gerät wirklich hat. Einen Überblick gibt unser Beitrag zu Anschlüssen für externe Festplatten.
IP65 bedeutet Schutz gegen Staub und Strahlwasser, also etwa gegen Regen oder Spritzer. Dauerhaftes Untertauchen gehört nicht dazu. Durch den Fallschutz bis 3 m und das geringe Gewicht von 46,9 g können Sie die SSD unkompliziert in der Kamera- oder Jackentasche mitnehmen. Den Strom bekommt sie über USB, ein Netzteil brauchen Sie nicht.
Worauf Sie achten sollten
Eine Schreibrate gibt der Hersteller nicht an. Wenn Sie häufig große Datenmengen auf die SSD kopieren, etwa lange Videoaufnahmen direkt nach dem Dreh, sollten Sie unabhängige Messungen abwarten. Verlassen Sie sich vorher nicht auf ein bestimmtes Tempo. Die AES-256-Hardwareverschlüsselung schützt Ihre Daten, wenn die SSD verloren geht. Sie greift aber erst, wenn Sie ein Passwort einrichten. Ein vergessenes Passwort lässt sich nicht umgehen. Für die volle Geschwindigkeit brauchen Sie außerdem ein Kabel, das für 20 Gbit/s ausgelegt ist. Wichtig ist auch: Eine einzelne mobile SSD ersetzt kein Backup. Wichtige Daten sollten Sie zusätzlich auf einem zweiten Datenträger speichern.
Sinnvolle Alternativen
Der Preis liegt wegen der angespannten Lage am Speichermarkt derzeit hoch. Bietet Ihr Rechner ohnehin nur 10 Gbit/s, sind portable SSDs mit USB 3.2 Gen 2 oft günstiger und im Alltag kaum langsamer. Dazu gehört auch der Vorgänger dieses Modells. Brauchen Sie vor allem viel Platz für Archive und keine Robustheit, ist eine externe Festplatte preiswerter. Für höchstes Tempo an Macs oder Thunderbolt-Notebooks kommen SSDs mit Thunderbolt oder USB4 infrage. Diese sind allerdings meist noch teurer. Besonders kompakte Modelle finden Sie in unserer Übersicht der kleinsten externen Festplatten und SSDs.
Woher die Angaben stammen
Wir haben dieses Gerät nicht selbst getestet. Die Angaben stammen vom Hersteller; wo vorhanden, nennen wir Ergebnisse unabhängiger Tests mit Quelle.