Symbolbild
Sandisk (WD_BLACK) WD_BLACK SN8100 NVMe SSD 2 TB (WDS200T1X0M, ohne Kühlkörper)
Die SN8100 gehört laut Herstellerangaben zur Spitze der PCIe-5.0-SSDs und kostet entsprechend viel. Als Gen5-Flaggschiff für Enthusiasten ist sie eine Alternative zur Samsung 9100 PRO.
- High-End-Gaming
- Kreativ-Workstation
- Große Projektdateien
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Stärken
- Bis 14.900 MB/s Lesen und 14.000 MB/s Schreiben (2 TB)
- 1.200 TBW für 2 TB
- Für eine Gen5-SSD vergleichsweise niedrige Leistungsaufnahme
- 5 Jahre Garantie
Schwächen
- Sehr teuer, ab rund 564 € beim günstigsten erfassten Händler (Mitte Oktober 2026)
- Die 1-TB-Variante schreibt nur mit bis zu 11.000 MB/s
- Volle Leistung nur mit PCIe 5.0
Datenblatt
| Kapazität | 2 TB (auch 1/4/8 TB sowie Varianten mit Kühlkörper) |
|---|---|
| Speichertechnik | SSD |
| Schnittstelle | PCIe 5.0 x4, NVMe |
| Bauform / Format | M.2 2280 |
| Lesen (max.) | 14900 MB/s |
| Schreiben (max.) | 14000 MB/s |
| Stromversorgung | aktiv 6,5 W Lesen / 7,0 W Schreiben; Sleep (PS4) 5 mW |
| Garantie | 5 Jahre eingeschränkte Garantie |
| Maße | 80 × 22 (M.2 2280) mm |
| Preisklasse | über 400 € |
Angaben laut Hersteller, geprüft am 31. Oktober 2026. Ausstattung und Preise können je nach Variante und Händler abweichen.
Ergebnisse unabhängiger Tests
- StorageReview: Sehr schnell und konstant, in den Messungen vor den meisten Konkurrenten; starke Wahl für Gen5-Systeme (2025-05-13) – Quelle
Für wen sich die WD_BLACK SN8100 mit 2 TB eignet
Die SN8100 ist für Nutzer gedacht, die einen aktuellen Rechner mit PCIe-5.0-fähigem M.2-Steckplatz besitzen und beim Massenspeicher keine Kompromisse eingehen wollen. Typisch sind High-End-Gaming-PCs, Workstations für Videoschnitt, 3D oder Fotobearbeitung sowie Systeme, auf denen regelmäßig sehr große Projektdateien verschoben werden. Wer nur surft, Office nutzt oder gelegentlich spielt, zahlt hier vor allem für Reserven, die im Alltag kaum spürbar sind.
Was die Datenblattwerte praktisch bedeuten
Die Herstellerangaben von bis zu 14.900 MB/s beim Lesen und 14.000 MB/s beim Schreiben beziehen sich auf sequenzielle Zugriffe, also auf das Lesen oder Schreiben großer zusammenhängender Dateien. Davon profitieren Sie vor allem beim Kopieren umfangreicher Videoprojekte, beim Entpacken großer Archive oder beim Laden riesiger Datensätze. Beim Starten des Betriebssystems oder beim Laden von Spielständen fällt der Abstand zu guten PCIe-4.0-SSDs dagegen deutlich kleiner aus, weil dort viele kleine Zugriffe und die CPU-Leistung eine größere Rolle spielen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber SSD fürs Gaming.
Die angegebene Schreibleistung von 1.200 TBW entspricht rechnerisch rund 650 GB pro Tag über die gesamte Garantiezeit von fünf Jahren – für private Nutzer und die meisten Kreativ-Workloads ist das mehr als ausreichend. Die Leistungsaufnahme von laut Hersteller 6,5 bis 7,0 W unter Last ist für ein Gen5-Laufwerk moderat, sorgt aber dennoch für spürbare Wärmeentwicklung.
Worauf Sie achten sollten
Diese Variante wird ohne Kühlkörper ausgeliefert. Prüfen Sie daher, ob Ihr Mainboard für den M.2-Steckplatz eine passende Kühlabdeckung mitbringt, und sorgen Sie für einen ordentlichen Luftstrom im Gehäuse. Ebenso wichtig: Die volle Geschwindigkeit erreichen Sie nur in einem Steckplatz, der tatsächlich mit PCIe 5.0 x4 angebunden ist. In einem PCIe-4.0-Slot läuft die SSD zwar, ist dann aber auf das Tempo der älteren Schnittstelle begrenzt – und damit für den Preis kaum sinnvoll. Beachten Sie außerdem, dass die kleinere 1-TB-Version beim Schreiben langsamer ist als das 2-TB-Modell.
Sinnvolle Alternativen
Wer bereits ein Gen5-System hat, findet bei anderen Flaggschiff-SSDs mit PCIe 5.0 vergleichbare Leistungsklassen; hier lohnt ein Blick auf Preis pro Terabyte, Garantie und TBW-Angabe. Für die meisten Anwender ist jedoch eine schnelle PCIe-4.0-SSD die wirtschaftlichere Wahl: deutlich günstiger, kühler und im Alltag nur selten merklich langsamer. Wenn Ihnen vor allem Kapazität wichtig ist, bekommen Sie für dasselbe Budget dort oft die doppelte Speichermenge. Einen Überblick über aktuelle Modelle beider Klassen finden Sie in unserem Vergleich interner SSDs.
Woher die Angaben stammen
Wir haben dieses Gerät nicht selbst getestet. Die Angaben stammen vom Hersteller; wo vorhanden, nennen wir Ergebnisse unabhängiger Tests mit Quelle.