Symbolbild
Kingston IronKey Locker+ 50 G2 64 GB (IKLP50G2/64GB)
Ein verschlüsselter Stick für sicherheitsbewusste Nutzer und Unternehmen. Bei ihm steht der Datenschutz im Vordergrund, nicht die Geschwindigkeit.
- Sensible Firmen- und Personaldaten
- DSGVO-konformer Datentransport
- Verschlüsselte Backups
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Stärken
- Hardware-Verschlüsselung mit AES-256-XTS
- Brute-Force-Schutz: Nach 10 Fehleingaben des Admin-Passworts wird der Stick per Crypto-Erase gelöscht
- Separate Admin- und Benutzerpasswörter
- 5 Jahre Garantie
Schwächen
- Deutlich langsamer als reine Performance-Sticks
- Kompatibilität offiziell nur mit Windows und macOS (Software-Freischaltung)
- Höheres Gewicht (ca. 23 g)
Datenblatt
| Kapazität | 64 GB (auch 32, 128 und 256 GB erhältlich) |
|---|---|
| Speichertechnik | Flash |
| Schnittstelle | USB-A, USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s) |
| Bauform / Format | Stick mit Metall-/Kunststoffgehäuse und Schlüsselring-Öse |
| Lesen (max.) | 145 MB/s |
| Schreiben (max.) | 115 MB/s |
| Verschlüsselung | Hardware-Verschlüsselung AES 256 Bit (XTS), FIPS 197; Admin- und Benutzerpasswort; Schutz vor Brute-Force und BadUSB |
| Stromversorgung | über USB-Bus |
| Garantie | 5 Jahre (eingeschränkt) |
| Maße | 60,56 × 18,6 × 9,6 mm |
| Gewicht | 22,94 g |
| Preisklasse | bis 50 € |
Angaben laut Hersteller, geprüft am 31. Oktober 2026. Ausstattung und Preise können je nach Variante und Händler abweichen.
Einordnung: Für wen eignet sich der IronKey Locker+ 50 G2?
Der Kingston IronKey Locker+ 50 G2 mit 64 GB ist für alle gedacht, die Daten nicht nur transportieren, sondern auch schützen müssen. Typisch sind Personalakten, Kundendaten, Verträge oder Steuerunterlagen, also Dateien, deren Verlust ernste Folgen haben kann. Für Unternehmen, die Vorgaben zum Umgang mit personenbezogenen Daten einhalten müssen, ist ein Stick mit Hardware-Verschlüsselung ein nachvollziehbarer Baustein. Wenn Sie dagegen vor allem große Videodateien oder Spielinstallationen kopieren möchten, sind Sie mit einem anderen Speicher besser bedient.
Was die Datenblattwerte im Alltag bedeuten
Laut Hersteller liest der Stick mit bis zu 145 MB/s und schreibt mit bis zu 115 MB/s. Rechnerisch dauert das Kopieren von 10 GB damit unter idealen Bedingungen etwa anderthalb Minuten. Bei vielen kleinen Dateien wie Office-Dokumenten liegt das Tempo in der Regel deutlich darunter. Für Dokumente, Präsentationen und Fotosammlungen reicht das, für regelmäßige große Datentransfers eher nicht. 64 GB bieten Platz für umfangreiche Projektordner, aber nicht für vollständige System-Backups. Die AES-256-Verschlüsselung im XTS-Modus läuft im Stick selbst. Sie belastet den Rechner also nicht und hängt nicht von den Einstellungen des Betriebssystems ab. Die getrennten Passwörter für Admin und Benutzer sind vor allem für Firmen interessant: Die IT kann Sticks ausgeben und behält über das Admin-Passwort den Zugriff, auch wenn jemand sein Benutzerpasswort vergisst.
Worauf Sie achten sollten
Der Stick wird über eine Software entsperrt, die offiziell nur Windows und macOS unterstützt. Für Linux-Rechner, Smart-TVs, Autoradios oder Drucker mit USB-Anschluss ist er daher nicht gedacht. Prüfen Sie außerdem vorab, ob die IT-Richtlinien in Ihrem Unternehmen erlauben, diese Software auszuführen. Bewahren Sie das Admin-Passwort sicher auf, denn nach zu vielen Fehleingaben werden die Daten unwiderruflich gelöscht. Auch deshalb ersetzt ein verschlüsselter Stick kein separates Backup. Der Stick hat einen USB-A-Stecker. An Notebooks, die nur USB-C-Anschlüsse haben, brauchen Sie einen Adapter.
Sinnvolle Alternativen
Wenn Ihnen Tempo wichtiger ist als Verschlüsselung, sind schnelle USB-Sticks oder kompakte externe SSDs die bessere Wahl. Einen Überblick finden Sie in unserem Vergleich externer SSDs. Bei knappem Budget können Sie auch einen gewöhnlichen Stick mit der Verschlüsselung des Betriebssystems nutzen. Das erfordert aber mehr Sorgfalt im Umgang und schützt die Firmware des Sticks nicht vor Manipulation. Organisationen mit strengeren Vorgaben finden außerdem Sticks mit PIN-Tastatur oder weitergehenden Zertifizierungen, die meist deutlich mehr kosten. Grundsätzliche Hinweise zum sicheren Umgang mit Wechseldatenträgern im Betrieb gibt unser Ratgeber zu externen Speichermedien im Unternehmen.
Woher die Angaben stammen
Wir haben dieses Gerät nicht selbst getestet. Die Angaben stammen vom Hersteller; wo vorhanden, nennen wir Ergebnisse unabhängiger Tests mit Quelle.